Auch wenn die Sonne uns immer mehr erfreut, möchte ich noch einmal einen Rückblick auf das Wärmebus-Projekt der Klasse 5a aus dem Winter geben. Unsere Kindern haben hier insgesamt 438 € durch Kuchenbasare gesammelt – dieses Geld kommt nun den Obdachlosen zu Gute, in dem für sie notwendiges Material gekauft wird: Isomatten, Schlafsäcke, Socken, etc. Das Projekt war so erfolgreich, dass das DAK unser Schema als Blaupause für andere Schulen benutzt.

Am Dienstag, den 14. 02. 2017 war ich in der Klasse 5a und habe mit den Kindern das Wärmebus-Projekt ausgewertet.

Anton H. schreibt, dass er bei der Übergabe der Spende (438,00 € ) überlegt hat, wie vielen Obdachlosen man damit helfen könnte. Das war ein schönes Gefühl für ihn und er ruft alle Menschen auf, dass jeder etwas gegen die Obdachlosigkeit tut, sei es durch Geld-oder Sachspenden oder auch durch ehrenamtliche Arbeit. Diesen Aufruf unterstützt auch Paul.

Auch Tord ist glücklich darüber, dass von dem gespendeten Geld aus den drei Kuchenbasaren warme Unterwäsche und Schlafsäcke für die Menschen gekauft werden.

Helene war sehr aufgeregt, als der DRK-Bus kam und hatte viele Fragen. In dem vorbereiteten Interview fragten die Schülerinnen und Schülern den beiden DRK-Mitarbeitern „Löcher in den Bauch“.

Baya und Mia haben viel über das Los der Obdachlosen in Berlin gelernt und Elisa schreibt, dass sie an diesem Tag mit einem guten Gefühl nach Hause gegangen ist. Sie hofft sehr, dass es in ein paar Jahren nicht mehr so viele Obdachlose gibt.

Maia war sehr interessiert, sich den Wärmebus von innen anzusehen und fand besonders den Moment der Spendenübergabe beeindruckend.

Alle Kinder berichten auch, dass sie das Buch „Ein mittelschönes Leben“ gelesen und besprochen haben. Es hat ihnen gezeigt, wie schnell es gehen kann, dass jemand seine Familie, seine Arbeit und seine Wohnung verlieren kann.

Till erwähnt, dass es in seiner Klasse 5a viele Fragen zum Thema gab, dass Frau Hoffmann-Hofer sie fast stoppen musste, da die Zeit so schnell um war. Damit sie auch keine Frage vergessen, haben die Schüler die Fragen auf kleine Karteikarten geschrieben.

Lara gefiel auch das Plakat, dass die Kinder farbenfroh mit den Abdrücken ihrer Hände gestaltet haben und wird jetzt auch mit ihrem Papa über Obdachlose reden.

Auch für Konstantin war es ein tolles Gefühl, geholfen zu haben und Annik schreibt, dass sie bei diesem Projekt viel über die Wertschätzung von Menschen gelernt hat.

Ich danke allen Eltern (v. a. Frau Deschner), Lehrkräften, sowie den Schülern der Klasse 5a; b; c, die dieses einmalige Projekt ermöglicht haben.

P.Herre

Schulleiterin